mobilität
gemeinsam gestalten.

01.09.2021: Fünf Jahre geminiptc! Ein halbes Jahrzehnt für innovative Lösungen im ÖPNV

Da dreht man sich zwei Mal um und schon sind fünf Jahre vergangen. Am 1. September 2016 bin ich ganz offiziell in die Unternehmensgründung eingestiegen. Das die Story dieses Unternehmens so schnell und erfolgreich geschrieben werden konnte, habe ich vor allem meinen Auftraggebern zu verdanken. Sie wollten bessere Verknüpfungen in die ÖPNV-Welt erreichen, sich bei der Einführung moderner Softwaresysteme beraten lassen oder neue Technologien für Bus und Bahn beschaffen. Daher sei an dieser Stelle vor allem den Geburtshelfern gedankt!

Das Alleinstellungsmerkmal von geminiptc, nicht nur für eine Technologie oder nur beratend tätig zu sein, hat sich als zielführend herausgestellt. Immer wieder gibt es Unternehmen, die wissen möchten, wie die komplexen Softwaresysteme der ÖPNV-Unternehmen zusammenarbeiten, mit wem sie sprechen müssen, damit ihr Produkt in diese Landschaft hineinpasst. Wir konnten immer genau dann weiterhelfen, wenn es darum ging, Partner zusammen zu bekommen und innovative Lösungen zu integrieren.

Als ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit hat sich das Thema Bedarfsverkehre, beziehungsweise On-Demand herausgestellt. Ausgehend von dem Anruf eines Geschäftsführers eines Verkehrsunternehmens, der sagte: „Kay, du kennst dich doch mit Bedarfsverkehren aus und sitzt in Berlin. Schau dir doch mal bitte diese Ridepoolinganbieter an und sag uns, ob das Sinn macht.“ begann vor fünf Jahren eine Erfolgsgeschichte, die in der jüngeren Historie des ÖPNV sicherlich einmalig ist. Auf einmal haben wir, neben den klassischen Bedarfsverkehren, ein völlig neues Verkehrsangebot entstehen sehen, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Hier haben wir bei geminiptc sicherlich eine einmalige Expertise erlangt und begleiten eine Vielzahl dieser Projekte, sei es auf Auftraggeber- als auch auf Auftragnehmerseite.

Doch wie geht es nun weiter? Vieles hat sich verändert, einiges hat sich geschärft, andere Dinge sind in Vergessenheit geraten. Im Moment bildet sich das Thema „Neue Mobilität“, also der gesamte Komplex rund um Sharing- und Pooling-Dienste, inklusive multimodaler und intermodaler Plattformen als großes Betätigungsfeld heraus.

Das Thema Emissionsfreie Antriebe nimmt ebenfalls immer mehr Raum ein. Wie schaffen wir einen Überblick über Verbrauchsdaten und Reichweiten? Wie integrieren wir diese Antriebsarten in die klassischen Softwaresysteme? Dies sind Arbeiten, die wir immer mehr verstärkt angehen.

Dazu hat sich unter dem Dach der geminiptc eine Gemeinschaft von Beratern, Verkehrsplanern, Softwareentwicklern und Hardwarespezialisten zusammengefunden, die wir Ihnen gerne für Ihre Projekte zur Seite stellen. Auch allen meinen Partnern möchte ich an dieser Stelle für die großartige Zusammenarbeit, den Ideenaustausch und das kritische Hinterfragen von vielen Projekten danken!

Als drängendes nächstes Thema steht für die gesamte ÖPNV-Welt sicherlich die Neuorganisation der Softwarelandschaft auf dem Plan. Anbieter wie Google oder Uber sind zu ernsthaften Konkurrenten der klassischen ÖPNV-Unternehmen in Sachen Information und Betrieb erwachsen. Daher wird es unsere wichtigste Aufgabe sein, dazu ein Gegengewicht aufzubauen. Wir müssen Angebote für den Fahrgast schaffen, die mindestens auf dem Niveau der genannten Anbieter Informationen bereitstellen und attraktive Fahrtangebote zur Verfügung stellen. Dazu werden wir nicht mehr wie bisher weiterarbeiten können. Wir werden unsere Produkte wesentlich weiter entwickeln müssen, noch mehr Arbeit dort hineinstecken, damit diese attraktiver für den Fahrgast werden.

Am Ende wird die Frage beantwortet werden müssen, ob wir den ÖPNV weiterhin als Daseinsvorsorge ansehen oder als attraktive Alternative zum MIV. Ich für meinen Teil habe diese bereits beantwortet. Wenn ich nämlich kein Argument mehr finde, um in ein Auto einzusteigen, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Danke an alle Geschäftspartner, Auftraggeber, Freunde und vor allem Malwine für die letzten fünf Jahre!

Kay Tewes

 

07.07.2021: Ausschreibungen zu On-Demand-Verkehren

In letzter Zeit sind viele Ausschreibungen zu On-Demand-Verkehren veröffentlicht worden. Da wir uns damit intensiv beschäftigt haben, möchten wir an dieser Stelle auf ein paar wichtige Details eingehen, die bei Nichtbeachtung dazu führen können, dass Ihr Projekt bei weitem nicht so erfolgreich wird, wie sie es sich erhoffen.

Trennung On-Demand und Bedarfsverkehre

Der vielleicht wichtigste Punkt, der uns auch wirklich am Herzen liegt, ist: Bitte denken Sie nicht, dass ein On-Demand-Verkehr einfach ein Anrufsammeltaxi in einem schicken neuen Kleid ist! Beide Verkehrsformen sind auf komplett unterschiedlichen Wegen entstanden.

Historische Entwicklung

Bedarfsverkehre im klassischen Sinn kennen wir alle seit mehr als 40 Jahren. Sei es Anrufsammeltaxi, Rufbus oder wie auch immer sie heißen, sie haben alle eines gemeinsam: Fahrplan und Haltestellen. Auch wenn sie nicht immer bedient werden. Die Betriebsform des Freien Flächenverkehrs, mit der On-Demand oft verwechselt oder gleichgesetzt wird, gibt es auch hier, jedoch beruht diese prinzipiell auf Haltestellen und Fahrplan.

Die neuen On-Demand Verkehre und ihre Softwareanbieter entstanden alle nach der bekannten Lissabon-Studie der OECD: https://www.itf-oecd.org/sites/default/files/docs/15cpb_self-drivingcars.pdf

Diese stammt aus 2015 und hat erst einmal nichts mit einer ÖPNV-Anbindung zu tun. Daher sind On-Demand-Verkehre vom Prinzip erst einmal völlig unabhängig unterwegs. Erst im Lauf der letzten Jahre stellte sich heraus, dass diese in der aktuellen Verkehrswelt ohne eine Einbindung in den ÖPNV bei weitem nicht so erfolgreich sein können wie erhofft.

Technische Details

Diese Entwicklung hat auch zur Folge, dass die Softwaresysteme nicht wirklich mit unseren althergebrachten Betriebsleitsystemen vergleichbar oder koppelbar sind. Wenn es keinen Fahrplan gibt, ist es schwer eine Anschlusssicherung herzustellen. Die Entwicklung virtueller Haltestellen war eine Kompromisslösung, um dem deutschen Personenbeförderungsgesetz Genüge zu tun. Die Einbindung einer Personalplanung kennen wir alle aus dem Busbetrieb, sie macht jedoch wenig Sinn, wenn der Verkehr von einem Subunternehmer gefahren wird.

Es macht  wenig Sinn, eine Software anzuschaffen, die sowohl althergebrachte Bedarfsverkehre als auch On-Demand-Verkehre disponieren kann. Es mag sein, dass sich Hersteller darauf einlassen, dies anzubieten. Aber mal ehrlich: Haben Sie für Ihren Bahnbetrieb und für Ihre Busbetriebe dasselbe Dispositionssystem und dieselbe Leitstelle?

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor der Beschaffung Gedanken zu machen, wie die Betriebsform aussehen soll. Auch der Kunde will nicht bei jeder neuen Fahrt wieder überlegen, wie er dort genau zu verfahren hat. Hier geht Einfachheit vor.

Software as a Service und Kaufsoftware

Ein finanziell sehr wichtiger Aspekt ist die Beschaffungsmethode. Kauf oder Software as a Service (SaaS). Bitte beschäftigen Sie sich vorab eingehend mit diesem Thema. Nur wenige Förderprogramme unterstützen einen SaaS-Ansatz. Jedoch werden die On-Demand-Softwaresysteme eigentlich nur so angeboten. Daher ist es hier wichtig, dies vorab mit dem Fördermittelgeber abzustimmen und rechtliche Regelungen anzustreben, die SaaS rechtfertigen.

Wenn Sie diese grundlegenden Dinge beherrschen, dann werden Sie Freude an Ihren innovativen Verkehren haben. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an: info(at)geminiptc.com

15.06.2021: Get Optimo - Verbesserungsmanagement für Unternehmen und Startups

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch ein Tool vorstellen, dass einer meiner Partner entwickelt hat, die Optimo Cloud. Der ein oder andere kennt sicherlich Stephan Preuss, der mit Quantic Digital die Beratung in Sachen Digitalisierung auf eine neue Ebene gehoben hat. Dabei hat er schon damals als Beratungsmethode immer das OPTIMO-Prinzip verwendet, um Ideen für Verbesserungen und Innovationen strukturiert bewerten zu können und zu beschreiben.

Mir persönlich hat dieses Prinzip sehr gefallen, da es sehr gut helfen kann innerhalb von Organisationen, seien es Startups oder große Konzerne, ein Management von Vorschlägen zur Verbesserung und Innovation voranzutreiben. Bei einem Workshop mit vielen Stadtwerken konnte ich vor ein paar Jahren erleben, wie gut dieses Prinzip funktioniert hat. Für Interessierte ist es hier erläutert: https://www.get-optimo.com/download

Nun hat Stephan mit der Optimo Cloud dieses Vorgehen digitalisiert. Denn wenn man etwas innerhalb einer großen Konzernstruktur benötigt, dann ist es eine digitale Plattform, die eine schnelle Übermittlung und Bearbeitung von Informationen erlaubt. Insbesondere Unternehmen, die an der Weiterentwicklung von Verbesserungen innerhalb Ihrer Organisationsstruktur interessiert sind, dürften einem derartigen Tool interessiert sein. Denn anders als andere Softwarelösungen auf dem Markt, geht es hier zielgerichtet darum, Verbesserungen zu sammeln, zu bewerten und Ideen und Projektvorschläge beizutragen.

Daher dürften dieses Tool sicherlich für große Unternehmen, die ein effektives Verbesserungsmanagement betreiben, interessant sein. Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn der ein oder andere Accelerator für Startups sich damit auseinandersetzt, da es sicherlich eine sehr gute Methode zur Bewertung von neuen Produkten darstellt.

Es würde mich freuen, wenn Ihr bei Fragen rund um dieses neue Produkt auf mich zukommt. Gerne stellen wir bei Bedarf auch einen Testzugang bereit. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier: https://www.get-optimo.com/

08.02.2021: Wie kann ein ÖPNV-Unternehmen die Covid19-Impfkampagne unterstützen?

Jetzt geht’s richtig los! Überall werden Impfzentren eröffnet, die Zielgruppen eingeladen und auf einmal entstehen viele Fragen.

Da ich in der glücklichen Lage bin, sowohl für ÖPNV-Unternehmen tätig zu sein als auch in einem Impfzentrum, möchte ich hiermit die Gelegenheit nutzen und meine Erfahrungen und Ideen zu dem Thema zusammenzutragen.

Ich arbeite aktuell im Impfzentrum Messe Berlin. Dies ist gut an den ÖPNV mit Bus (ganz nah) und U- und S-Bahn (etwas weiter weg) angebunden. Jedoch wird das Angebot der Taxizentralen wesentlich besser genutzt. Es wurde seitens der Taxenzentralen mit dem Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung eine Gutscheinregelung getroffen, die sehr unbürokratisch dafür Sorge trägt, dass die zu Impfenden schnell ins Impfzentrum kommen und die Taxiunternehmen dafür ein gerechtes Entgelt erhalten. Und ich denke, dass wir aus solchen unbürokratischen, einfachen und schnell umgesetzten Projekten sehr viel lernen können.

Wo können ÖPNV-Unternehmen unterstützen?

In der aktuellen Priorisierung der zu Impfenden ist es nun mal so, dass wir es oft mit Betagten und körperlich eingeschränkten Personen zu tun haben. Das bedeutet, wir haben hier einen enormen Aufwand beim Transport zu bewältigen. Dieser drückt sich in der Beförderung von Rollstühlen, Gehhilfen, aber auch in einer mangelnden Bewegungsmöglichkeit aus. Daher sind aktuell die kleinen Fahrzeuge der Taxenunternehmer sicherlich eine gute Wahl, auch wenn sie nicht so viele Personen befördern können. Das bedeutet, wenn Sie in ihrem Verkehrsgebiet Anrufsammeltaxi-Betriebe haben, Ridepooling oder Rufbus-Services, sind diese aktuell sicherlich die beste Wahl zum Transport der zu Impfenden. Aber auch Busse, die mit vielen Rollstuhlplätzen ausgestattet sind, bieten hier eine sehr gute Alternative.

Wie sind die Erfahrungen aus den Impfzentren?

Kalkulieren Sie Zeit ein! Der Transport der aktuellen Impfgruppe bedingt den Einsatz von Zeit und Ressourcen. Und fast jede Person hat auch eine Begleitperson dabei, die ebenfalls befördert werden muss. Jedoch müssen Sie auch damit rechnen, dass der Fahrer unterstützen muss beim Ein- und Aussteigen. Oder Sie planen am besten gleich eigenes Begleitpersonal ein.

Wir haben keine Zeit, große Fahrpläne zu erstellen und diese erst in die Systeme einzuspielen. In Kürze werden, wenn genug Impfstoff vorhanden ist, große Menschenmassen zu den Impfzentren wollen. Diese werden dann auch jünger und agiler sein, aber es werden halt viele. Aktuell kalkulieren wir mit mehreren Tausend Menschen je Impfzentrum pro Tag. Hier werden wir, solange die IT-Systeme noch keine Haltestelle Impfzentrum enthalten, mit viel manuellen Aufwand arbeiten müssen, Personal an den jeweiligen Haltestellen vorhalten und wir müssen damit rechnen auf Fahrgäste zu treffen, für die das Erlebnis ÖPNV neu ist, die aufgeregt sind und entsprechend gut geleitet werden müssen.

Was muss beachtet werden?

Information und Unterstützung sind das A und O in der aktuellen Lage. Die korrekte Pflege der Informationen in der Fahrplanauskunft ist sicherlich wichtig und richtig, jedoch ist die aktuelle Zielgruppe nicht die Internetaffine Jugend!

Aus unserer Erfahrung hier in Berlin kann ich nur betonen, dass die Gutscheinregelung mit den Taxiunternehmern zum großen Erfolg der Impfkampagne beigetragen hat. Daher: Sprechen Sie mit Ihrer Gesundheitsverwaltung, um hier eine schnelle und unbürokratische Regelung für die Transporte zu treffen!

Es muss schnell gehen!

Zum Start der Impfzentren muss auch der Transport geregelt sein. Natürlich werden es zu Anfang wenige Personen sein, jedoch soll und muss die Zahl rasant steigen. Und ein derartiges Wachstum kann nur der ÖPNV auffangen. Daher ist es hier unerlässlich, auch genauso schnell und unkompliziert zu reagieren.

Sie möchten Details zu einzelnen Punkten wissen? Sprechen Sie mich an: kay.tewes(at)geminiptc.com

18.01.2021: Frohes Neues Jahr 2021!?

Liebe Partner, Kunden und Freunde,

die Feiertage liegen hinter uns, der Fahrplanwechsel auch, da wird es Zeit einmal zu schauen was wir im neuen Jahr so alles erleben werden. In der Vergangenheit habe ich an dieser Stelle immer wieder geschrieben, welche Messen, Kongresse und wichtigen Termine anstehen. Wir würde uns bald alle in Freiburg auf dem Innovationskongress treffen und überlegen, wie wir uns auf dem ITS-World-Congress in Hamburg im Oktober präsentieren.

Nun gut, letzterer kann eventuell schon wieder stattfinden, aber in welcher Form? Welche Hürden werden wir bis dahin gemeistert haben? Während ich diesen Beitrag schreibe, wird gerade im Radio darüber berichtet, dass der ÖPNV in Deutschland heruntergefahren werden könnte. Was bedeutet es für eine komplette Branche, wenn in der Öffentlichkeit ein Bild von ihr als die Virenschleuder der Nation gezeichnet wird? Was können wir unternehmen, um dieses Bild wieder gerade zu rücken?

Ich denke, wenn wir etwas aus dieser Phase lernen können, dann ist es das wir neue Technologien immer noch besser nutzen können. Sei es zur Ermittlung von Kontakten, sei es, um unsere Projekte zu besprechen oder unsere Fahrgäste noch besser zu steuern. Diese Pandemie hat einen enormen Innovationsschub gebracht. In vielen Unternehmen ist es kein Problem, mit ihnen per Videokonferenz in Kontakt zu treten. Besprechungen auf diesem Weg abzuhalten, ist zu etwas völlig Normalen geworden.

Diesen Innovationsschub sollten wir alle gemeinsam nutzen, um zu schauen, wie wir die Produkte des ÖPNV noch besser auf die kommenden Herausforderungen hin gestalten können. Andere Wettbewerber sind schon lange auf dem Markt und gewinnen Anteile, da sie in einem isolierten Raum ihre Fahrgäste transportieren. Dem können wir vieles entgegensetzen: Die intelligente Steuerung von Fahrgastströmen, Tarifsysteme, die Homeoffice unterstützen, die Anzeige von Auslastungen der Fahrzeuge und vieles anderes noch mehr.

Viele dieser Systeme sind bereits auf dem Markt. Sie als Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger müssen nur noch zugreifen! Ich denke, dass wird die große Aufgabe im Jahr 2021 werden.

Kay Tewes

15.12.2020: Frohe Weihnachten und auf ein tolles Jahr 2021!

Liebe Kolleginnen, Geschäftspartner und Freunde,

ein verrücktes Jahr geht zu Ende. Noch nie haben öffentliche Institutionen so viel in Neue Mobilitätsformen investiert. Themen wie Ridepooling, Elektromobilität, intermodale Plattformen wurden gefördert, weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht.

Ideen, bei denen wir lange dachten, dass diese nur etwas für die Großstadt seien, sind im ländlichen Raum angekommen und erweitern dort sinnvoll den ÖPNV. Beispielhaft sei hier die Weiterentwicklung der althergebrachten Anrufsammeltaxi-Verkehre genannt, die nach und nach mit modernen Buchungs- und Dispositionsmethoden ertüchtigt werden und neue Zielgruppen erschließen. Die Kombination von langjähriger Erfahrung im Betriebsgebiet mit modernen Technologien hat hier zu neuen und attraktiven Angeboten geführt.

Was bedeutet dies für 2021? Werden wir überall nur noch mit kleinen, elektrisch angetriebenen Fahrzeugen durch die Gegend fahren? Werden alle ihren Mobilitätsweg nur noch auf dem Smartphone buchen und bezahlen? Wenn uns eines das letzte Jahr gelehrt hat, ist es, dass wir sicherlich das eine tun können ohne das andere sein lassen zu müssen. Natürlich können wir weiterhin unsere Fahrgäste auch in einem Callcenter anrufen lassen, um den Bedarfsverkehr zu bestellen. Natürlich kann auch weiterhin bar bezahlt werden, solange der Betrag vom Fahrer korrekt in der Ticketsoftware vermerkt werden kann.

Von herausragender Bedeutung wird sicherlich in den nächsten Jahren sein, dass wir die verschiedenen Mobilitätsformen mit den zur Verfügung stehenden neuen Technologien sinnvoll verknüpfen und so den Fahrgästen ein attraktives Angebot schaffen, das eine ernsthafte Alternative zum eigenen PKW darstellt. Daran arbeiten wir.

Frohe Weihnachten und einen Guten Start ins Neue Jahr!

Kay Tewes

25.11.2020 PbefG-Reform - Es geht weiter!

Die neuesten Entwicklungen in Sachen PbefG-Reform sind interessant. Insbesondere der Linienbedarfsverkehr erhält einige spannende Erleichterungen. Sie möchten mehr über Bedarfsverkehre im ÖPNV wissen? Wir beraten Sie gern!

https://www.roedl.de/themen/kompass-mobilitaet/27-2020/referentenentwurf-pbefg-verbaendeanhoerung

19.11.2020: Das Jahr, in dem wir uns um neue Technologien kümmern konnten.

Der letzte Newsletter von geminiptc ist bereits mehr als ein Jahr alt. Vieles ist in dieser Zeit passiert, vieles wurde umgesetzt, viele Projekte sind gestartet!

Ein großer Schwerpunkt unserer Arbeit war eindeutig das Thema Sharing- und Poolingservices. Seien es Ridepoolingangebote, der Aufbau intermodaler Softwareplattformen oder die klassische Ausschreibung von Rufbusverkehren. Immer mehr hat sich unser Arbeitsschwerpunkt zu den neuen Mobilitätsanbietern hin verschoben.

Und ja, wir haben feststellen können, in welchem Umfeld diese Angebote auch nützlich sind. Und ja, wir können inzwischen genauer sagen, welche Maßnahmen zur Vermeidung von Parallelverkehren getroffen werden müssen und ab wann es sinnvoll ist, verschiedene Verkehrsformen zu kombinieren, um ein wirkliches intermodales Angebot zu schaffen.

Daher: Wenn Sie sich im Moment mit neuen innovativen Mobilitätsformen beschäftigen oder diese gerade einführen möchten, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat und Erfahrung zur Seite. Profitieren Sie von unseren durchgeführten Projekten und den darin gesammelten Erfahrungen.

Normalerweise würden wir an dieser Stelle auch davon berichten, auf welchen Veranstaltungen, Messen oder Kongressen wir uns begegnen könnten. Jetzt können wir sagen: Melden Sie sich einfach über Teams, Skype, Zoom, oderoderoder. Auch das ist ein Gewinn dieses Jahres, dass wir alle wesentlich schneller auf diesem Weg erreichbar sind